29. April 2012
von Andreas
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SSH und IPv6

Die Nutzung von SSH und SCP ist über IPv6 genauso möglich wie über IPv4, jedoch muss den beiden Programmen mitgeteilt werden, über welches Interface das Ziel zu erreichen ist. Die Syntax sieht daher wie folgt aus:

SSH:

ssh <IPv6 Adress>%<Interfacename>
ssh fe80::480f:16ff:fe6b:af31%en1 -l root

SCP:

scp root@[<IPv6 Adresse>%<Interfacename>]:/root/test.txt test.txt
scp root@[fe80::480f:16ff:fe6b:af31%en1]:/root/test.txt test.txt

Die Angabe der Adresse beim Befehl ping6 ist identisch zu SSH:

ping6 <IPv6 Adresse>%<Interfacename>
ping6 fe80::3020:42ff:fed1:f737%eth0

24. April 2012
von Andreas
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Debian Squeeze IPv6 deaktivieren

Frei nach dem Motto, was man nicht nutzt kann man auch deaktivieren, lässt sich in Debian Squeeze die Unterstützung für IPv6 mit dem folgendem Befehl temporär deaktivieren:

sysctl -w net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1

 

Um zu prüfen ob IPv6 erfolgreich deaktiviert wurde, kann man den Befehl ping6 verwenden. Damit ping6 weiß über welches Interface die Anfrage gestellt wird muss ping6 als Parameter -I <Interfacename> mitgegeben werden. Der vollständige Befehl lautet also:

ping6 -I en1 fe80::480f:16ff:fe6b:af31

Alternativ zu -I en1 kann man den Namen des Interfaces auch als Suffix an die IPv6 Adresse anhängen, der Befehl lautet dann wie folgt:

ping6 fe80::480f:16ff:fe6b:af31%en1

Sobald IPv6 auf dem Zielsystem deaktiviert wird, werden keine IPv6 Pakete mehr angenommen.

Um IPv6 permanent zu deaktivieren muss die Zeile net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1 in einer Datei im Verzeichnis /etc/sysctl.d/ eingefügt werden. Gängigstes Beispiel ist die Datei disable-ipv6.conf.

Zum anlegen der Datei mit kann nachfolgender Befehl genutzt werden:

echo "net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1" > /etc/sysctl.d/disable-ipv6.conf

Somit ist dafür gesorgt, dass IPv6 auch nach einem Neustart nicht aktiviert wird.

12. Februar 2012
von Andreas
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SOGo Open Source Groupware – Installation und Konfiguration

In diesem Artikel beschreibe ich die Installation und Konfiguration von SOGo auf Basis von Debian GNU/Linux 6.0. Voraussetzung ist eine minimale Debian GNU/Linux 6.0 Installation auf die Zugriff mit Root Berechtigungen besteht. Die Absicherung des Servers ist nicht Gegenstand dieses Artikels, die hier beschriebene Konfiguration ist daher als Testkonfiguration oder Proof of Concept zu verstehen.

Nach der hier beschriebenen Installation stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Empfang und Versand von E-Mails über SMTP
  • Lesen und Schreiben von E-Mails (lokaler E-Mail Client oder das SOGo Webinterface)
  • Adressbücher über CardDAV (lokaler Client oder SOGo Webinterface)
  • Kalender über CalDAV (lokaler Client oder SOGo Webinterface)

Für die Bereitstellung von SOGo werden die nachfolgenden Komponenten installiert und konfiguriert:

  • Postfix (www.postfix.org)
  • Dovecot (www.dovecot.org)
  • Apache2 Web Server (www.apache.org)
  • MySQL Community Server (www.mysql.com)
  • SOGo (www.sogo.nu)

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3. Dezember 2011
von Andreas
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Visa Subclass 417

Vor ein paar Tagen kam die elektronische Bestätigung von der australischen Einwanderungsbehörde, dass die Einreise und das vorübergehende Arbeiten in Australien genehmigt wurden.

[...]This is to advise that you have been granted a Working Holiday Visa[...]

Die Vorbereitungen können also losgehen. Es gibt noch viel zu erledigen.

15. September 2011
von Andreas
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E-Mail Verschlüsselung mit Apple Mail

Um mit Apple Mail verschlüsselte oder signierte veschicken zu können, stehen PGP/GnuPG als zusätzliche Anwendung oder S/MIME, welches nativ in Apple Mail integriert ist, zur Verfügung. Nach Updates seitens Apple dauert es erfahrungsgemäß etwas bis die GnuPG Implementierung für Apple Mail angepasst und lauffähig ist. Als alternative zu PGP/GnuPG daher ein kurzes Tutorial das erklärt wie selbstsignierte S/MIME-Zertifikate erstellt und mit Apple Mail verwendet werden können. Der ganze Vorgang benötigt etwa 15 Minuten von der Erstellung des Zertifikate bis zum Versenden der ersten E-Mail.

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